Die Politik scheint ja momentan von verschiedenen Themen (Stoiber, Nah-Ost-Konflikt, Energieprobleme…) gebeutelt zu sein und kam daher auf die Idee, das Thema “Glühbirnenverbot” auf den Tisch zu bringen. Nein – das soll jetzt nicht heißen, dass wir in Zukunft alle im Dunkeln sitzen müssen. Eher will man versuchen, die Energieprobleme, die es (nicht nur in Deutschland) gibt, ein wenig in den Griff zu bekommen, und was liegt da näher, als am Licht ein wenig einzusparen, denn schließlich macht die Beleuchtung einen nicht ganz geringen Teil dessen aus, was ein Privathaushalt an Strom “verbraucht”.
Die Ideen gehen nun in die Richtung, Energiesparlampen statt der gewohnten Glühbirnen einzusetzen. An und für sich eine gute Idee – ich habe im Bad auch Energiesparlampen. Im Flur und im Schlafzimmer könnte ich (und werde ich wohl auch) solche Energiesparlampen einsetzen, wenn mein Glühbirnenvorrat erschöpft ist (ich habe noch aus den Zeiten, wo ich keine richtigen Lampen hatte, sondern nur Fassungen mit Glühbirnen, einige über, die ich erst verbrauchen will).
Jetzt ist natürlich die Frage, gibt es nicht noch etwas Sparsameres, als diese bekannten Energiesparlampen, die ja bekanntermaßen ihre volle Leuchtkraft erst nach ein bis zwei Minuten entwickeln (also für “spontane Helligkeit” eher weniger geeignet sind)? Ich habe für euch ein wenig nachgeforscht und bin auf die sog. LED-Technologie gestoßen. Hierbei bin ich auf einen Telepolis-Beitrag vom November 2006 gestoßen, der recht interessant und ausführlich über die LED-Lampen berichtet.
Resume dieses Artikels ist, dass die LED-Technologie noch nicht wirklich mit einer alltagstauglichen Helligkeit daher kommt – noch nicht… aber die Technik entwickelt sich weiter. Es ist also vielleicht nur noch eine Frage von wenigen Jahren (und so lange sollte ich mit meinen Glühbirnen noch auskommen), bis so richtig helle LED-Lampen auf dem Markt verfügbar werden.
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Naja, ich sehe das als blinden Aktionismus. Schließlich ist eine Energiesparlampe auch nicht in jeder Betriebsart umweltfreundlich. Wenn sie an einem Fleck hängt an dem sie andauernd ein- und ausgeschaltet wird geht sie sehr schnell kaputt (Glühbirne zwar auch aber IMHO nicht so schnell) und dann sind wir auch wieder bei Energieverschwendung.
Und ausserdem muss man sich auch mal überlegen, dass man wahrscheinlich in der dunklen Jahreszeit bezogen auf eine Glühlampe mit einer Kilowattstunde in 3 Tagen hinkommen kann. Wenn man sich jetzt überlegt, dass man doch nicht 5 mal am Tag Kaffee kochen muss oder ein paar Minuten weniger staubsaugen.
25. Feb. 2007 um 12:06 Uhr | #
Also mittlerweile kann man Energiesparlampen in jedem Bereich einsetzen, da es mittlerweile auch für jeden Bereich eine ESL existiert. Demzufolge denke ich, dass so langsam aber sicher die Glühlampe aufjedenfall ausgedient hat.
5. Mai. 2008 um 18:18 Uhr | #