Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.
Social Networking ist ja mittlerweile eine Sache, die Freundschaften schafft und pflegt, das habe ich ja im Laufe der letzten Monate immer wieder hier erwähnt. Jetzt hat Web.de als Anbieter der Community “ShortView” diese Bühne auch für sich entdeckt. Aus den AGB zitiert, sieht Web.de ShortView folgendermaßen: “ShortView.de [...] ist ein online Social Networking Service, der seinen Mitgliedern ermöglicht ihre individuellen, persönlichen Profile/Webseiten zu erstellen und Dateien, Fotos, Lesezeichen und andere Inhalte mit Freunden und der gesamten ShortView-Gemeinschaft einschließlich weiteren Mitgliedern und Nutzern zu teilen. Der Nutzer erhält die Möglichkeit, eigene Bilder, Töne, Videos sowie Texte (nachfolgend “Inhalte” genannt) auf die Anbieter-Server hochzuladen und diese anderen Nutzern zur Ansicht im Internet Verfügung zu stellen.”
Der erste Eindruck
Betritt man die Seite, zeigt sie sich aufgeräumt und in einem ruhigen Design – ganz nach meinem Geschmack. Keine nervös-blinkenden Bilder und auch nicht überladen mit Werbung. Also stürzen wir uns ins Verknügen und Registrieren uns mal.
Registrierung und Co.
Was mir bei der Registrierung zur ShortView-Community ins Auge sticht, ist wieder einmal, dass man (zwar wenige) persönliche Daten unverschlüsselt über das Internet übermitteln muss – hier hätte ich von Web.de, mir bisher immer als seriöser Anbieter bekannt, mehr erwartet, aber vielleicht ändert sich dies ja in Zukunft. Ich gebe also die geforderten Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Postleitzahl und gewünschtes Passwort) ein und warte auf die Bestätigungs-Email, die auch prompt den Aktivierungslink mir liefert.
Nach der Aktivierung und dem erfolgreichen ersten Login wird man herzlich begrüßt und auf ein paar Dinge hingewiesen, die man doch unbedingt tun sollte (was man natürlich eh tun würde, weil man ja die Community nutzen will *zwinker*). Also lese ich zunächst die im Nachrichtensystem vorhandene erste persönliche Nachricht für mich. Sie ist von einem der Betreiber persönlich (natürlich automatisch generiert, aber immerhin), der einen nochmal herzlich begrüßt und einem nochmal die Möglichkeiten der Community in kurzen Worten nennt. Eine wirklich neue Funktion, die ich noch in keinem anderen Social Network gefunden habe bisher, ist hier die Möglichkeit, eingegangene Nachrichten per Knopfdruck an die eigene Mailadresse weiterzuleiten! Und: Es funktioniert!
Doch was kann man nun in dieser Community genau so tun? Das Spektrum geht über die Erfassung eigener Termine und Locations, wo man sich so gewöhnlich aufhält über sehr detaillierte Angaben der Interessen (z.B. welche Bücher man liest, Filme, die man sieht etc.), die über sogenannte Tag-Wolken (wie man sie von verschiedenen Blogs kennt) auswählbar sind. Sollte etwas fehlen, besteht natürlich(!) die Möglichkeit, diese hinzuzufügen.
Innerhalb dieser Interessensgruppen kann man nun Nachrichten (Beiträge) schreiben, auf Beiträge anderer Antworten, Links zum Thema erfassen und Bilder, Fragen oder Locations zum Thema hinzufügen. Also alles ganz sinnvolle Dinge.
Was die Daten im eigenen Profil angeht, unterscheidet sich ShortView hier kaum von den gängigen Netzwerken: Familienstand, Beruf, Homepage, welche Leute man so sucht und ein großzügiges Freifeld zur freien Angabe von Daten über sich selbst haben die Macher hier vorgesehen.
Interessant, wenn auch ein wenig bedenklich, weil man Zugangsdaten aus der Hand gibt, ist die Möglichkeit, zusätzlich zu den üblichen Wegen, Freunde zu finden, seine Adressbücher bekannter Webmail-Anbieter (derzeit Web.de und GMX.de) nach Personen zu durchstöbern, die Online sind.
Sicherlich interessant für diejenigen, die mit ihren persönlichen Kontaktdaten offen umgehen wollen, mein persönlicher Fall wäre es sicherlich jetzt weniger. Man weiß ja nie, was mit den Daten so passiert und in welche Hände sie kommen, sei die Absicht der Anbieter noch so gut.
Ein kurzes Fazit zum Abschluss
Kurz und knapp gesagt: ShortView zeigte sich bei meinem Test (bei dem im Übrigen ca 30 Leute im System als Online gemeldet waren) noch sehr flott in der Verarbeitung der Anfragen, was sich sicherlich bei steigender Beliebtheit aber verändern könnte… das kennt man ja von anderen Plattformen her.
Der Funktionsumfang und das Konzept würde ich durchaus als neu und innovativ auf diesem Sektor bezeichnen.
Verbesserungswürdig wäre, dass vielleicht Dinge, die mit persönlichen Daten zu tun haben, verschlüsselt übertragen würden. Hier hat man noch ein wenig “Nacharbeit” vor sich.
Alles in Allem würde ich aber sagen:
Weiter so! Das sieht gut aus!
Tags:Internet, ShortView, Social Networking, Trigami









