… aber immerhin, sie denken
Wie ein amerikanisches Forscherteam herausgefunden hat, haben Raucher andere Denkstrukturen als Nichtraucher. Angeblich ignorieren Raucher Alternativen (z.B. die, keine Zigarette zu rauchen, was für den Raucher und dessen Umwelt sicherlich gesünder wäre als eine zu rauchen!).
Ist natürlich jetzt interessant einmal darüber nachzudenken, ob diese Erkenntnisse Arbeitgeber ebenfalls in ihrer Wahl der Mitarbeiter beeinflussen könnte. Ich kann mir vorstellen, dass man gerade in kreativen Bereichen oder bei der Wahl von Führungskräften Flexibilität und den offenen Blick auf Alternativen schätzen wird, der auf diesem Wege ja dem Nichtraucher quasi attestiert wird (oder zumindest dem Raucher abgesprochen). Als Raucher (der ich ja nicht bin!) stellt sich da natürlich jetzt die Frage, ob man in einem Bewerbungsgespräch auf die Frage “Rauchen sie?” mit einem “Nein!” antworten sollte, um sich die Chancen auf den Job nicht zu mindern? Ich meine: Es ist doch eh eine diskriminierende Frage, die wohl sowieso fraglich ist, ob man sie stellen darf bzw. ob sie wahrheitsgemäß beantwortet werden muss. Schwangere Frauen dürfen auf die Frage, ob sie denn in freudiger Erwartung wären, auch lügen.
Welche Erfahrungen habt ihr denn so mit Rauchern oder Nichtrauchern bezogen auf deren Kreativität und “dem Blick auf Alternativen”? Wäre wirklich mal interessant zu hören, ob sich die amerikanischen Erkenntnisse in der mitteleuropäischen Praxis beweisen.
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