Angeregt durch Eckis Beitrag gestern (er schrieb über die Gleichgültigkeit des Blogdesigns) machte ich mir über mein eigenes Blog so meine Gedanken. Zentrale Frage war hier natürlich: “Habe ich mein Blog-Design überladen?”
Diese Frage zu Grunde gelegt schaute ich mir mein Blog etwas genauer an und mir fielen verschiedene Elemente in der Sidebar auf, denen ich praktisch keinen Nutzen mehr zusprechen konnte, weil sie schlicht und ergreifend von meinen Lesern nicht benutzt wurden. Ich habe sie dementsprechend einfach aus dem Design entfernt und bisher hat noch niemand der Sache nach getrauert, wie mir scheint – spricht also wieder für die Theorie: “Es nutzte niemand”.
Im Grunde hat Ecki nämlich recht: Ein Blog ist ein Blog – so für sich gesehen eine Art “Klopapierrolle”, die endlos beschriftet wird. Im Vordergrund sollte(!) der Inhalt stehen. Inhalt meint hier klar in erster Linie Beiträge und dazu gehörige Kommentare. Aller anderer Schnickschnack hat eigentlich mit dem Blog nix zu tun. Daher habe ich mir gedacht, reduziere ich die Dinge in der Sidebar auf ein vernünftiges Maß.
Der nächste Punkt ist, dass ich mich nun auch wieder mehr auf die Qualität der Beiträge stützen werde – hier muss ich mich selbst wohl immer wieder zusammenreißen
wobei ich ja zugeben muss, ich werde wohl meiner bisherigen Linie ziemlich treu bleiben. Versuchen kann man es dennoch mal, die Qualität weiter zu steigern (nicht, dass sie hier am Boden liegen würde, aber steigerungsfähig sollte auch ich sein!).
Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass sich die Kommentar-Kultur in meinem Blog verändert – diesen Trend möchte ich natürlich weiter unterstützen, indem ich Content liefere, über den man vielleicht wirklich auch diskutieren kann.
Was das Design angeht, bleibt das Theme erstmal hauptsächlich so, wie es ist. Ich hatte in den vergangenen Wochen die Idee im Kopf, hier einiges verändern zu wollen, doch wozu eigentlich? Ergonomisch betrachtet, ist das derzeit verwendete Theme für die Besucher des Blogs eigentlich ok, denke ich mir. Es ist angenehm zu lesen, was die Farbwahl und Kontraste angeht und man findet sich, so hoffe ich zumindest, gut zurecht. “So soll es sein, so kann es bleiben!” – wenn ich frech eine Textzeile des gleichnamigen Ich & Ich-Songs zitieren darf. Unterm Strich denke ich: Das Design ist ok so und stellt das, worum es geht, in gerechter Weise dar – nämlich den Inhalt.
Was die Leser im Feed angeht, habe ich diese immer schon mit einem “Full-Feed” beglückt (mal von wenigen Tagen abgesehen, die ich mit einem gekürzten Feed experimentierte). Das soll auch weiterhin so bleiben. Wer den Feed abonniert hat, “verpasst” ja so gesehen nix, außer halt den Kommentaren. Wer diese möchte, weiß aber, wie er sie findet.
Genug rumgejault *lach*, denn wenn man es nüchtern betrachtet, wird man feststellen: Bei mir wird sich nicht wirklich viel verändern, weil ich schon sehr “basic” war. Viel Spaß also auch in Zukunft bei mir und meinem Geschreibse.
Tags:Blog, Content, Design, Feed, Inhalt, Kommentare, Layout










ich mag Dinge, die sich nicht verändern, sondern bestehen bleiben, so wie sie sind. Ich bin ein Gewohnheitstier. Von daher finde ich deine Entscheidung gut. Außerdem ist das wirklich ein angenehm zu lesender Blog, wie ich als Neubesucher feststellen muss. Die farben sind ruhig, fast scho beruhigend und zeitlos elegant. Also: Daumen hoch! Bleib wie du bist! ^-^
12. Mrz. 2009 um 13:50 Uhr | #
@Maru:
Hihi, soviel Lob tut gut – gerade, wenn man Entscheidungen getroffen hat, bei denen man eigentlich Wochen oder Monate “schwanger” war.
12. Mrz. 2009 um 14:52 Uhr | #