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15. Jul. 2009 um 8:58 Uhr | Kommentar schreiben

Falls du neu hier bist, hast du vielleicht Interesse an meinem RSS feed? Vielen Dank jedenfalls für deinen Besuch!

Gestern abend widmete ich mich ein wenig den Themen “Werbung in meinem Blog” sowie “Website-Optimierung / Suchmaschinenoptimierung (SEO)”. Wer also mein Blog genauer anschaut (und hier meine ich einen Blick “unter die Haube”), der wird einige kleine Änderungen feststellen, die, so hoffe ich jedenfalls, größere Wirkung haben werden.

Zum Thema Werbung zunächst ein paar Worte, die ich verlieren möchte:

Werbung, Quelle: Flickr

Werbung, Quelle: Flickr

Ihr, meine Stammleser, solltet nun keine Angst bekommen, ich werde euch nicht zumuten, irgendwelche flackernden Werbebanner zu ertragen oder dergleichen. Auch die Feeds bleiben weiterhin so, wie sie waren – weitgehend werbefrei und wenn Werbung, dann so dezent wie aktuell schon immer gewesen. Meine Änderungen bezogen auf Werbung in meinem Blog bzw. auf meinem Blog betreffen folgende Nutzergruppe (und diese auch nur unter ganz speziellen Voraussetzungen):

Zunächst: Ich setze bei der bei mir gewählten Werbeform auf die allseits gehassten Layer-Ads – aus dem einfachen Grund: Sie lassen sich ohne Eingriffe ins Design der Seite nutzen. Doch wer bekommt diese Layer-Ads zu sehen? Hier müssen wir 2 Gruppen aufsplitten:

  1. Besucher, die ganz bestimmte Beiträge aufrufen (sind bisher zwei auserwählte Beiträge aus der Vergangenheit, die jedoch ziemlich häufig per Suchmaschinen sehr häufig “ins Geschäft” kommen). Also hier bekommt jeder, der diese beiden Beiträge aufruft, den Layer zu sehen. Sollte aber für Stammleser uninteressant sein.
  2. Besucher, die generell das allererste Mal auf mein Blog kommen und das dann auch noch per Suchmaschine. Diese bekommen den Layer-Ad zu sehen, wenn sie einen regulären Beitrag per Suche (z.B. Google) aufrufen. Trifft also bei Stammlesern und Leuten, die irgendwann schon einmal da waren, nicht zu, weil das Cookie, was ich abprüfe, entsprechend schon bei euch gesetzt ist. Wer es dennoch mal austesten will, wie das aussieht, der muss in seinem Browser den Cookie “wwsgd_visits” für blog.huebel-online.de löschen und dann dafür sorgen, dass die Seite in meinem Blog via Suchmaschinenreferer (z.B. Google – Suche nach “Kim Huebel”) kommt. Dann und nur dann solltet ihr den Werbelayer zu sehen bekommen.

Ihr seht, ich bin da sehr restriktiv in der Präsentation der Werbung – dennoch denke ich, dass sich auch mit dieser sehr einschränkenden Policy zumindest mal Einnahmen zur Deckung der Grundkosten des Blogs erwirtschaften lassen könnten. Ich will mich ja nicht reich machen damit, aber wenn ich im Grunde keine Kosten mehr habe für das Blog, ist das doch auch schon mal was.

Search Engine Optimization, Quelle: Flickr

Search Engine Optimization, Quelle: Flickr

Kommen wir nun zum Thema Webseiten-Optimierung oder Suchmaschinen-Optimierung (SEO aka Search Engine Optimization):

Angeregt durch Knuts Beitrag über Optimierungen in seinem Blog habe ich mich hingesetzt und meine Website technisch ein wenig optimiert, was bedeutet, dass ich mir zunächst bei Seitenreport meine Ergebnisse angeschaut habe, um anschließend verschiedene Punkte anzugehen und zu optimieren. Geholfen haben mir unter anderem die beiden Validierungswerkzeuge XHTML-Validator und CSS-Validator, mit denen ich die Korrektheit gemäß Spezifikation überprüfen konnte.

Geholfen haben mir aber auch die Beiträge von flexib webcoding, der einige Tipps zum Thema Ladezeitenoptimierung parat hatte, aber auch Jürgen Lamers brachte mich weiter, weil er mich auf das Thema Trust-Flow brachte, welches ich jetzt in weiteren Optimierungsschritten wohl etwas stärker bearbeiten werde.

Am Rande interessant fand ich aber auch die Erfahrungen von Kaffee-Satz. Hier kann  man z.B. lesen, dass man als Webmaster und Content-Ersteller ducrh evolutionäre Entwicklungen teilweise auch gezwungen wird, Dinge bewusst “falsch” zu schreiben, damit man gefunden wird. Sicherlich ein Effekt, den viele noch nicht unbedingt im Hinterkopf hatten. In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass häufig das Wort Standard im Internet zu Standart wird, was offensichtlich in diesem zusammenhang falsch ist :-)

Ich hoffe, ich habe euch nicht allzu gelangweilt mit meinen Ausführungen, aber ich dachte, ich erklär mal, was ich so getan habe oder noch tun möchte um eure Tipps und Erfahrungen ebenfalls mal hervorzulocken. Evtl. habt ihr in diesem Bereich eure ganz eigenen Erfahrungen gemacht und könnt hier Ideen beisteuern oder Fehler korrigieren. Gerade was z.B. das Thema Trust-Flow angeht, herrschen ja verschiedene Meinungen zur “Wahrheit”.

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9 Kommentare »

  1. Homepage von Crazy Girl Crazy Girl schreibt:Reply to this comment

    Den “Trust Flow” setze ich schon lange ein. Angeblich hat der aber bereits vor ein paar Monaten im Sinne des Pagerank Skulping seine Wirkung verloren. Wie auch immer, ich sehe es trotzdem immer noch nicht ein mehrfach vorhandene gleiche Links oder solche unnützen Seiten wie das Impressum ohne nofollow zu verlinken ;-)

    Mit Layers solltest Du auf jeden Fall in den nächsten Wochen Dein Ranking beobachten. Sämtliche Monetarisierungsmaßnahmen die nicht Adsense oder Amazon heißen, ziehen das Ranking runter und das teilweise ziemlich stark.

    15. Jul. 2009 um 19:49 Uhr | #

  2. Homepage von Kim Kim schreibt:Reply to this comment

    @Crazy Girl:

    Was das Ranking angeht ist das vielleicht schon ein interessanter Einwand. Jedoch sollte nach meiner Auswahlmethode, wann die Layer-Werbung tatsächlich zieht und angezeigt wird, das bei einem “normalen Googlespider” nicht der Fall sein, da Google beim indizieren nicht mit einem Suchquery-String im Referer daher kommt… aber beobachten werde ich es mal. Wenn es nach hinten los geht, muss man eben überlegen, woran es lag.

    15. Jul. 2009 um 19:58 Uhr | #

  3. Homepage von Junaid Dar Junaid Dar schreibt:Reply to this comment

    Ersteinmal, guter Artikel! Jedoch sehe ich das ähnlich wie Crazy Girl, mit deinem Adlayer solltest du aufpassen. BTW, dein Post ist ja schon was her, hast du Ergebnisse die du mal veröffentlichen könntest?

    Impressum / AGB’s usw. sind standartmäßig nofollow bei mir

    26. Dez. 2009 um 1:54 Uhr | #

  4. Homepage von Kim Kim schreibt:Reply to this comment

    @Junaid Dar:

    Hallo zunächst einmal Junaid. Zu deiner Frage, habe ich mal die statistischen Daten bei SponsorAds bemüht, um dir ein paar Aussagen zwecks der Layer-Ads zu geben:

    Die durchschnittliche Auslieferungszahl der Layer-Ads beträgt ca. 21 Auslieferungen pro Tag, was bedeutet, dass es zum einen pro Tag ca. 8 ct. Werbeeinnahmen durch die Layer-Ads gibt und zum anderen es ca. 7,5% meiner täglichen Besucher betrifft im betroffenen Statistikzeitraum (gewählt wurde hier bewusst ein großer Zeitraum vom 1.10. bis gestern).

    Auswirkungen bezüglich irgendwelcher Rankings etc. konnte ich seit Einführung nicht feststellen: Der PageRank von Google blieb unverändert, andere Indikatoren wie z.B. der Twingly-Rank sind sogar gestiegen. Ich kann also keinerlei nachteilige Auswirkungen meines Tuns feststellen.

    Auch die Besucherzahlen haben sich durch die Einführung der Werbung, die ja nach strikten Regeln nur aktiv wird, nicht beeinflusst gezeigt. Wenn, dann sind sie eher gestiegen.

    Unter dem Strich kann ich also sagen: Wenn man diese Art Werbung “bewusst dosiert” einsetzt, hat sie keinerlei Nachteile, die man spüren könnte. Allerdings generiert sie auch nicht wirklich wahnsinnige Umsätze. Die 2.50 Euro im Monat, die ich damit einnehme decken nicht mal zu 1/4 die Hosting-Kosten ab.

    26. Dez. 2009 um 10:41 Uhr | #

  5. Homepage von Crazy Girl Crazy Girl schreibt:Reply to this comment

    @Kim: Für 2,50 Euro pro Monat würde ich diese vielen Usern den Nerv tötende Werbeform nicht aktivieren. Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden ;-)
    Adsense würde aber zum Beispiel wahrscheinlich wesentlich mehr Umsatz generieren und den Leuten weitaus weniger auf den Nerv fallen.
    Crazy Girl´s last blog ...htaccess Passwortschutz für wp-admin My ComLuv Profile

    26. Dez. 2009 um 10:55 Uhr | #

  6. Homepage von Kim Kim schreibt:Reply to this comment

    @Crazy Girl:

    AdSense hatte ich letztes Jahr aus dem Blog geworfen, weil der Ertrag von 100 Euro ganze 3 Jahre benötigt hat (habs im Grunde von Anfang an fast im Blog gehabt). Also fand ich das unerträglich :-) Zumal die Content-Sensitive Werbung teilweise echt fraglich war und ich eine Liste mehrerer zig Seiten in der Blacklist hatte, deren Anzeigen nicht mehr gezeigt werden sollten, weil ich sie inhaltlich sehr fraglich fand.

    26. Dez. 2009 um 21:23 Uhr | #

  7. Homepage von Crazy Girl Crazy Girl schreibt:Reply to this comment

    Kim, da gibt es natürlich mehrere Faktoren, die diesbezüglich eine Rolle gespielt haben können. Die richtige Platzierung der Anzeigen ist dabei der Hauptpunkt. Am falschen Ort bringen sie nicht wirklich viel, am richtigen Ort sind sie stark. Das Ganze ist natürlich auch abhängig von der Gesamtzahl der Besucher und m.E. vor allem der Suchmaschinenbesucher (die dürften in erster Linie klicken).
    Auch die content sensivität lässt sich etwas beeinflussen über die Einträge von <!-- google_ad_section_start --> in der single.php vor the_content() und <!-- google_ad_section_end --> danach.
    Grundsätzlich würde ich Adsense vor allem im Beitrag platzieren, in der/den Sidebar(s) sind sie eher schwach und auch nicht so sehr content sensitiv.
    Ich kann ja nochmal drüber schreiben und vielleicht hast Du ja Lust es auszuprobieren. Ich feile ja nun schon fast 1 Jahr an Adsense und werte die einzelnen Anzeigenplätze über benutzerdefinierte Channels separat aus. Bis dato hatte ich nur im allerersten Monat nicht die Auszahlungsgrenze erreicht ;-)
    Crazy Girl´s last blog ..Google Toolbar liefert Adminseiten an Website Leistung in den WMTs aus My ComLuv Profile

    27. Dez. 2009 um 9:06 Uhr | #

  8. Homepage von Kim Kim schreibt:Reply to this comment

    @Crazy Girl:

    Da hast du natürlich recht, dass viel mit der Platzierung der Anzeigen zusammenspielt. Jedoch denke ich auch, es hat mindestens genauso viel mit den Eigenschaften der Leser zu tun. Ich habe hier in meinem Blog eher die Erfahrung gemacht, dass meine Leser eher nicht dazu geneigt sind, auf Anzeigen zu klicken. Wie sonst erkärt man sich eine Klickrate von 0.5% und weniger? also von 200 Besuchern hat vielleicht mal einer geklickt. Macht bei einer durchschnittlichen Besucherzahl von 200 Besuchern pro Tag (damals, als Adsense hier noch lief) einen Umsatz per Adsense von sage und schreibe wenigen Euro pro Jahr, wenn wir von Klickpreisen um die 2-4 Ct ausgehen.

    Und da dachte ich mir, mir mein Blog mit sinnloser Werbung verschandeln, die NIX bringt, das muss dann auch nicht sein. Schließlich war die Adsense-Werbung jederzeit für jeden sichtbar. Die Layer-Ads hingegen kommen ja nur in definierten Regelfällen zur Anzeige:

    - Ein Besucher kommt via Google und ist definitiv das erste bis dritte Mal auf meiner Seite (wird per Cookie abgeprüft)
    - Ein Beitrag ist aus dem Jahr 2007 oder früher (dann generell)
    - Es handelt sich um einen von drei ausgewählten anderen Artikeln, die teilweise aus dem aktuellen Jahr stammen können

    Du siehst also, ich definiere hier eh schon sehr scharf, wann überhaupt die Layer-Werbung erscheint. Nur so kommt es überhaupt zu der niedrigen Zahl von 20 Auslieferungen pro Tag.

    Auf der anderen Seite stehe ich dem Thema Einnahmen via Blog sowieso sehr relaxt gegenüber, weil ich nicht auf diese Einnahmen angewiesen bin. Es ist für mich eher ein Experiment. Wenn ich wirklich mit Blogs Geld verdienen wollen würde, würde ich die Sache im wesentlichen ganz anders angehen. Da ich aber im Grunde meinen Lebensunterhalt problemlos auf anderem Wege finanzieren kann, sehe ich die Einnahmen, die übers Blog reinkommen (sei es durch Werbung oder Trigami-ähnliche Projekte) eher als Euro-Münze, die man mal im Einkaufswagen findet oder so.

    Ein nettes, wirklich kleines Zubrot, dessen Wegfall jedoch niemanden den Abhang hinunter stürzt.

    27. Dez. 2009 um 10:11 Uhr | #

  9. Homepage von Crazy Girl Crazy Girl schreibt:Reply to this comment

    Grundsätzlich teile ich Deine Einstellung. Was nichts bringt, damit brauche ich auch niemanden zu nerven. Aus diesem Grund habe ich mich auf allen meine Domains gegen Layers für Suchmaschinenbesucher entschieden. Die Einnahmen daraus brauchten nur einen einstelligen Prozentsatz von Adsense auf den jeweiligen Domains.
    Da ich genau dies bezüglich Layers und Adsense auf mehreren unterschiedlichen Domains gleich beobachte und Deine Anzeigenplätze sowie Formatierungen und Formen von Adsense früher nicht kenne, kann ich nur vermuten, dass Du sie entweder komplett falsch gewählt hast oder über fast gar keine Suchmaschinenbesucher verfügtest. Eine andere Möglichkeit wäre noch, dass Du ausschließlich Themen behandelst, die über wenig gute Anzeigen verfügen, dass keiner klicken mag und/oder miserabelst vergütet werden. Letzteres trifft z.B. auf den Bereich Rezepte zu.
    Grundsätzlich halte ich es aber auch so, dass wenn eine Domain nicht mindestens 15-20 Euro pro Monat mit Adsense macht, ich auf dieser Domain auf Adsense verzichte.
    Crazy Girl´s last blog ..Die beiden erfolgreichsten Adsense Anzeigen in meinem Blog My ComLuv Profile

    27. Dez. 2009 um 10:45 Uhr | #

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