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16. Jul. 2009 um 10:55 Uhr | Kommentar schreiben

Ja, ihr habt richtig gelesen, für Samstag ist mal wieder richtig was großes geplant: Die Eichenlaubschule Weiskirchen (vormals erweiterte Realschule) plant zusammen mit dem DARC-Ortsverband Schwarzwälder Hochwald – Q21 und der Ausstellung “Das Auge des Himmels” in deren Räumlichkeiten in Landsweiler-Reden einen Funkkontakt mit den Astronauten auf der ISS (International Space Station). Voraussichtlich wird der Funkkontakt am 19.07.09 um 12:35 Uhr MESZ stattfinden.

Hier noch die offizielle (leicht veraltete) Pressemeldung zu diesem Event:

Internationale Raumstation ISS

Schüler aus Weiskirchen und Erpeldange in Kontakt mit dem Weltraum

Am 19. Juli ist es soweit. Dann taucht für zehn Minuten ein außerirdisches Himmelsobjekt am westlichen Horizont auf und rast mit unvorstellbaren 27.000 Kilometer pro Stunde in Richtung Osten. Die jugendlichen der Eichenlaubschule Weiskirchen und der Ecole Primaire Erpeldange in Luxembourg können diesen Moment kaum abwarten. Knisternde Spannung bei Schülern, Lehrern und Funkamateuren; Sie alle warten gespannt, ob sie sich melden: die Astronauten von der Internationalen Raumstation ISS. Und dann plötzlich sind die Signale aus dem All zu hören und jeder ist fasziniert von den unvorstellbaren Möglichkeiten – nicht nur des Amateurfunks.

Für die Schüler ist das Internationale Jahr der Astronomie (IYA) etwas ganz Besonderes. Denn sie werden in diesem Jahr etwas Einmaliges erleben: Sie nehmen selbst das Mikrofon in die Hand für den Kontakt mit der Internationalen Raumstation. Eine lange Vorbereitungszeit mussten die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft Elektronik und Amateurfunk der ELS Weiskirchen investieren um am Projekt „Amateur Radio on the International Space Station“ (ARISS) teilzunehmen. In Kooperation mit dem Ortsverband Schwarzwälder Hochwald des Deutschen Amateur-Radio Clubs e.V. musste sich die Schule erst bei ARISS bewerben, bevor dieser gemeinsame Traum nun bald in Erfüllung geht. Am Zukunftsort Reden im Saarland, eingebunden in die Ausstellung „Das Auge des Himmels“, die auf 58 großformatigen Bildern die Sicht der Astronauten auf unsere Erde – in all ihrer Schönheit und Zerbrechlichkeit – zeigt, werden die Schüler 20 Fragen an die Astronauten stellen.

Der rasante Überflug der ISS bildet den Anlass zu einem interessanten Rahmenprogramm. So führen Schüler eine 3D-Show mit Bildern und Filmen aus der ISS vor. Außerdem stellen sie das Satellitentracking-Programm Orbitron vor, damit die Zuhörer und Zuschauer die aktuelle Position der ISS verfolgen können.

Wir laden Sie herzlich am 19. Juli 2009 dabei zu sein. Der Kontakt findet in der Ausstellung „Auge des Himmels“ im Zechenhaus am Zukunftsort Reden, Am Bergwerk Reden 10 in 66578 Schiffweiler/Landsweiler-Reden statt.

Durch den Start der Raumfähre Endeavour am 11.7.09 kann es zu zeitlichen Änderungen des ISS-Kontaktes kommen:

Startet die Raumfähre pünktlich findet der Kontakt um um 21:29 Uhr MESZ statt, wird der Start verschoben, sprechen die Schüler bereits um 12:35 Uhr MESZ mit den Astronauten.
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Internetpräsentation der Eichenlaubschule Weiskirchen ( www.ersweiskirchen.de)

Kurzinformation zur Arbeitsgemeinschaft Elektronik und Amateurfunk der ELS Weiskirchen:
Die Arbeitsgemeinschaft Elektronik und Amateurfunk besteht seit dem Jahr 2004 an der Eichenlaubschule Weiskirchen. Diese AG ist in die freiwillige Ganztagschule integriert und findet vierzehntägig freitags von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Derzeit nehmen 21 Schülerinnen und Schüler an dieser AG teil. Die AG findet auch währende der Ferien statt.

Die Pressemitteilung ist übrigens auch als PDF downloadbar.

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2. Jun. 2009 um 9:00 Uhr | Kommentar schreiben

“Was zum Teufel ist Schinken-Radio?” – so oder ähnlich mag man denken, wenn man auf englischsprachigen Websites den Begriff “Ham-Radio” liest. Doch dieses Ham-Radio ist schlicht und ergreifend die Übersetzung des deutschen Begriffes “Amateurfunk”.

Normalerweise verbreite ich meine Beiträge zu diesem technischen Hobby auf meinem Amateurfunk-Blog (was auch weiterhin so bleiben wird), jedoch möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, mit einem kurzen, effektvollen Video auf ein Event am Wochenende aufmerksam zu machen, bei dem man sicherlich das, was den Amateurfunk verkörpert, nämlich die Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, recht gut miterleben kann. Am Wochenende startet der IARU-Region1-CW-Fieldday, ein Funkwettbewerb, bei dem mittels Morsetelegraphie möglichst viele Verbindungen zustande zu bringen sind (um es einfach mal in Kurzfassung zu erklären). An diesem Wettbewerb nehmen sehr viele Gruppen aus Deutschland teil (die angemeldeten Teilnehmer findet man auf dieser Google-Map). Für Interessierte vielleicht die Gelegenheit, mal mit dem Thema Freundschaft zu schließen :-)

Doch jetzt zum Video:

httpv://www.youtube.com/watch?v=varHL752Odk

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13. Mai. 2009 um 19:50 Uhr | Kommentar schreiben

Heute vor einem Jahr habe ich mein Amateurfunkblog auf dem Mitgliederserver des DARC e.V. gestartet und wenige Tage später (am 27. Mai 08) begann ich mit der statistischen Erfassung der Besucherdaten mittels Google Analytics. Zeit also, mal die Karten und nakten Fakten auf den Tisch zu legen, wie sich das Blog über das vergangene Jahr entwickelt hat:

Der Pagerank der Startseite (also das, was Google meint, wie die Relevant der Website im Internet wäre) beläuft sich auf 1, was hauptsächlich auf die doch recht wenigen eingehenden Links von externen Seiten zurück zu führen ist. Doch kommen wir zu was viel Wichtigerem, nämlich der Anzahl an Besuchern, die die Website aufgerufen haben (für die von mir errechneten Werte nehme ich als Basis 350 Tage, die gewertet wurden):

Amateurfunk2.jpg

Amateurfunk-Antennenanlage, Quelle: Flickr.com

Insgesamt erhielt die Website über die vergangenen 350 Tage 4.632 Zugriffe (also Besucher) wobei es 4.011 Absolut eindeutige Besucher waren, die selbst wieder 7.385 Seitenzugriffe produzierten. Dies führt zu 1,59 Seiten/Zugriff. Pro Tag gesehen waren es also im Schnitt 13,2 Besucher und  21,1 Seitenzugriffe. Für eine Website, die kaum promotet wird und sich fachlich um ein Nischenthema dreht, sicherlich nicht ganz schlecht. Die Absprungrate, also der Prozentsatz derer, die nach dem Aufruf einer Seite direkt das Blog wieder verließen, lag im Statistikzeitraum bei 76,10 %. Bei 54 Sekunden lag übrigens die durchschnittliche Besuchszeit auf der Website, wobei die Zugriffe sich zu  86,42 % aus neuen Zugriffen zusammensetzten. Das bedeutet, dass 13,58 % der Besucher “Wiederholungstäter” oder anders ausgedrückt, Stammleser sind. An dieser Stelle jenen einen herzlichen Dank, dass sie sich immer wieder auf meinem Projekt “Amateurfunk-Blog” bewegen und mir so treu bleiben :-)

Wo kommen die Besucher her? Über verweisende Websites kamen in den vergangenen 350 Tagen 2.426,00 (52,37 %) Besucher, über Suchmaschinen waren es 1.819,00 (39,27 %) und direkte Zugriffe zählte es 387,00 (8,35 %).

Ich gehe mal davon aus, dass die Mehrheit der Besucher wohl Funkamateure sind. Interessant ist jetzt die Fragestellung: Welche Browser sind in der Zielgruppe die Favoriten. Hier spricht die Statistik eine eindeutige Sprache:

Browser
Zugriffe
% Zugriffe
2.312 49,91 %
Internet Explorer
1.971 42,55 %
Opera
182 3,93 %
Mozilla
58 1,25 %
Safari
54 1,17 %

Man kann erkennen, dass der Firefox-Browser zumindest auf meinem Blog eindeutig die Marktführerschaft übernommen hat.

Bei den verwendeten Betriebssystemen sieht es ähnlich aus:

Betriebssystem Zugriffe % Zugriffe
1. 4.244 91,62 %
2. 283 6,11 %
3.
Macintosh
79 1,71 %
4.
(not set)
18 0,39 %
5.
iPhone
3 0,06 %
6.
iPod
2 0,04 %
7.
Android
1 0,02 %
8.
HPUX
1 0,02 %
9.
OpenBSD
1 0,02 %

Hier hat  ganz klar Microsoft mit Windows die Nase vorne – nicht wirklich verwunderlich, muss ich neidlos sagen. Ich möchte noch kurz die Top 5 der Suchbegriffe auflisten, anhand der sich definitiv zeigt, welche Themen den Funkamateuren (zumindest in meinem Blog) am Herzen lagen:

Keywords
Zugriffe
% Zugriffe
ucxlog
64 3,52 %
psk31
60 3,30 %
amateurfunk blog
30 1,65 %
qsl karten druck
30 1,65 %
cw lernen
26 1,43 %

All diese Zahlen motivieren mich natürlich, das Thema Amateurfunk weiter in meinem Amateurfunkblog zu behandeln und dort im Detail zu beleuchten, denn irgendwie macht es schon Spaß zu sehen, dass selbst bei nicht so regelmäßiger Postingfrequenz (manchmal vergehen Wochen zwischen den Postings) die Leser nach wie vor täglich zu diesem Blog finden. Vielleicht werden es durch diesen Beitrag ja auch mehr? Wer weiß das schon?

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24. Apr. 2009 um 14:26 Uhr | Kommentar schreiben

Angeregt durch einen Kommentar von Rio bei einem Projekt 52-Beitrag von mir fühlte ich mich dann doch leicht genötigt ausreichend motiviert, mal das Thema Amateurfunk wieder etwas mehr in den Fokus meines Blogs zu stellen (auch wenn ich eigentlich ein spezielles Amateurfunkblog habe).

Amateurfunk.jpgViele Bürger, die mit diesen technischen Hobbys nix zu tun haben, sind viel zu uninformiert und werfen gerne Amateurfunk und CB-Funk mit den PMR-Nutzern in einen großen Topf, rühren richtig gut durch und beschweren sich dann, dass sie überhaupt keinen Überblick mehr haben, was denn nun genau was ist und warum die einen so große Antennen brauchen, wo doch die anderen mit kleinen Gummi-Nippeln in 2-3 cm Länge hinkommen. Licht in dieses dunkele Wirrwarr zu bringen, sei nun die Aufgabe dieses Beitrags:

Was ist Amateurfunk?

Wikipedia definiert Amateurfunk ähnlich dem Amateurfunk-Gesetz mit folgenden Worten:

Der Amateurfunkdienst (kurz: Amateurfunk, englisch: ham radio oder amateur radio) ist ein Funkdienst gemäß dem Internationalen Fernmeldevertrag. In vielen Ländern sind die internationalen Regelungen in nationalen Amateurfunkgesetzen umgesetzt und die Details in Amateurfunkverordnungen sowie zwischenstaatlichen Verträgen präzisiert. Ein Teilnehmer am Amateurfunkdienst wird Funkamateur genannt und bekommt von der zuständigen Fernmeldebehörde ein eindeutiges Rufzeichen zugewiesen.

Was will uns diese Definition sagen? Nun: Wer Funkamateur ist, hat vor der entsprechenden Landesbehörde (in Deutschland die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen) eine Prüfung abgelegt, in der sie sehr detaillierte technische Kenntnisse, aber auch Fähigkeiten der Betriebstechnik und Wissen über die betreffenden Gesetze nachweisen mussten. Funkamateure sind also fachlich versierte Personen (sollte man aufgrund der Zugangsvoraussetzungen nun glauben), die technisch wissen, was sie tun und die bei Problemen, die durch ihre Sendetätigkeiten entstehen, Rat wissen, wie sie diesen begegnen müssen, um sie aus der Welt zu schaffen.

CB-Funker und PMR-Nutzer hingegen gehen in ein Geschäft, kaufen sich ein entsprechendes Funkgerät und ab geht’s. Keine Prüfung, nicht mal vom Händler die Frage, ob sie überhaupt wissen, was sie tun. Diese Personen sind reine Anwender – sie können(!), müssen aber kein Fachwissen über die technischen Abläufe besitzen und daher ist bei Problemen guter Rat hier auch meist teuer.

Wie unterscheiden sich nun Amateurfunk, CB-Funk und PMR voneinander? Ich fasse CB-Funk und PMR-Funk hier mal zusammen, weil sich die Nutzergruppen doch recht ähnlich sind und spreche hier im Folgenden nur noch vom CB-Funk, meine damit aber im Grunde beide.

Funkamateure haben die Erlaubnis, weitaus mehr Sendeleistung zu verwenden als die Nutzer des CB-Funks  – was nicht immer bedeutet, dass Funkamateure auch immer das Maximum nutzen, was ihnen erlaubt ist. Vergleichen wir die Sache mit einem Motorrad-Führerschein: Dieser erlaubt es dem Inhaber, eine Maschine zu Fahren, die evtl. bis zu 250 km/h fahren kann – es gibt aber nicht wenige, die sich mit Maschinen begnügen, die vielleicht mit 120 km/h ein angenehmes Fahren ermöglichen – es soll sogar Leute geben, die fahren mit einem Motorrad-Führerschein Moped (25 km/h)! Bei Funkamateuren ist dies nicht anders: Hier neigt man dazu, gerade mal soviel Sendeleistung nutzen zu wollen, um die Funkverbindungen in einer einigermaßen stabilen Qualität zu etablieren. Das können sogar dann mal nur wenige Milliwatt sein!

Im CB-Funk gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstsendeleistung in recht geringer Größe, die auch nicht variiert werden darf durch Modifikationen an den Geräten.

Weiterer Unterschied zwischen Amateurfunk und CB-Funk besteht in der Intention, die die jeweiligen Nutzer hegen:

Der CB-Funker stellt die Kommunikation an sich ins Zentrum seiner Bemühungen: A möchte mit B Kontakt aufnehmen um Konversation zu treiben. Funkamateure hingegen stellen das technische Experiment in den Vordergrund: Kommunikation als Nebeneffekt des Experiments (z.B. des Antennenbaus, des Verstärkerbaus oder sonstigem). Hier zeichnet sich ein großer Unterschied ab: CB-Funker sind reine Anwender, Funkamateure hingegen fallen eher in die Kiste “Entwickler” bzw. “Bastler”.

Auch in der Reichweite der Funkdienste macht sich ein großer Unterschied bemerkbar: Amateurfunk ermöglicht tagtäglich weltweite Funkverbindungen rund um den Globus, CB-Funk konzentriert sich doch eher auf “lokale Verbindungen” innerhalb einer relativ geringen Reichweite (mal von Überreichweiten-Effekten abgesehen, die es durch Athmosphärenveränderungen hier auch gibt).

Man kann also zusammenfassend sagen, es gibt neben den technischen Gemeinsamkeiten, die physikalischer Natur sind, massive Unterschiede zwischen Amateurfunk, CB-Funk und PMR-Funk.

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8. Feb. 2009 um 18:00 Uhr | Kommentar schreiben

Da ich nicht nur das Internet zum Hobby habe, sondern auch Amateurfunk (wie einige wissen) möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass ich gestern Abend noch die aktuelle Ausgabe des OV-Rundblicks des Ortsverbandes St. Ingbert in die freie Wildbahn entlassen habe. Herunterladen kann man das Teil entweder auf der entsprechenden Archivseite des Ortsverbandes oder in meinem Amateurfunkblog.

Viel Spaß beim Lesen!

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28. Nov. 2008 um 13:51 Uhr | Kommentar schreiben

Am Wochenende ist es wieder so weit, der CQ WW DX Contest. Mehr dazu auf meinem Amateurfunk-Blog.

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