Seiten

Neueste Artikel

Letzte Kommentare

Top 10 Schreiberlinge

Heiß diskutiert

RSS DG9VHs Amateurfunkblog

RSS Meisjes Blog

23. Nov. 2008 um 19:41 Uhr | Kommentar schreiben

Oder anders gefragt: Kommen wir daran vorbei, eine solche Lizenzklasse K im Amateurfunk einzuführen? Diese Frage beschäftigt seit Tagen Funkamateure in ganz Deutschland – ob organisiert im DARC e.V. oder nicht. Ich habe selbst in meinem Amateurfunk-Blog einen allgemeinen Beitrag zu diesem Thema geschrieben und möchte mich nun hier ein wenig tiefer mit dem Thema beschäftigen.

Kurz zum Hintergrund: Es wird geplant, in Deutschland eine sogenannte Lizenzklasse K einzuführen, die mit sehr geringen Prüfungsvoraussetzungen den Zugang zum Amateurfunkdienst ermöglicht. Ich persönlich sehe es ja eher so, dass Deutschland im Zuge der europäischen Harmonisierung der Lizenzklassen an der Einführung einer solchen Lizenzklasse gar nicht vorbei kommt, aber ob ich persönlich glücklich mit dieser Tatsache bin, steht auf einem anderen Blatt.

Ich selbst habe 1996 die Lizenprüfung zur Erlangung der Lizenz und damit der Sendeerlaubnis auf den UKW-Bändern (also ab 144 MHz aufwärts) gemacht und bestanden. Damals war das im Grunde ein hartes Stück Arbeit, denn man musste die Fragen in Volltext-Antworten beantworten. Kurze Zeit später, also wenige Jahre danach, wurde die Lizenzklasse 3 eingeführt und damit ein neuer Prefix “DO” in Deutschland aktiviert. Hier war damals schon zu spüren, dass sehr viele nicht wirklich angetan von dieser Entwicklung waren, denn: die Prüfungsanforderungen wurden massiv heruntergestuft. Dies führte angenehmerweise dazu, dass die Zahl der Funkamateure zu steigen begann, was einerseits bedeutete, dass es auch zu einem Mitgliederanstieg bei den Vereinigungen kam, auf der anderen Seite waren aber auch “Seiteneffekte” spürbar – wenn auch diese sicherlich nicht die Masse betrafen.

Die Seiteneffekte waren, dass die Funkamateure (nicht nur in Deutschland) massiv zu spüren bekamen, dass sie ihren “elitären” Stand ein wenig verloren haben. Schließlich merkte man schon, dass die neuen Gesprächspartner teilweise nicht mehr den Bildungsstand hatten, der noch vor Jahren “Standard” im Amateurfunk war (oder von dem man glaubte, er wäre es). Schließlich war man der Meinung: Als Funkamateur war man jemand. Man wurde von der Gesellschaft respektiert, teilweise verehrend angeblickt… zumindest träume man sich dies zurecht. Die Realität war damals wohl schon genauso wie heute: Die Öffentlichkeit und damit der normalsterbliche Bürger hatte damals, wie auch heute, vom Amateurfunk an sich kaum Notiz genommen. Viele haben damals schon (wie auch wieder heute) das Thema Funk immer wieder mit dem CB-Funk in einen Topf geworfen. “Truckerfunk” und Co. waren Schlagworte, die einem Funkamateur immer wieder Bauchschmerzen machten und mit denen man tatsächlich Verteidigungszustände bei dem ein oder anderen hervorrufen konnte.

Also was genau kann dem Amateurfunkdienst in Deutschland durch die EInführung einer solchen Entry-Level-Lizenz passieren? Fangen wir mal bei den positiven Dingen an: Die Zahl möglicher Gesprächspartner und Experimentierender könnte steigen. Ich möchte nicht ausschließen, dass unter den “niedrig-lizenzierten” Funkamateuren tatsächlich welche sind, die ein entsprechend ausgeprägtes Interesse an der Technik und am Selbstbau haben – schließlich sind dies die vermeindlichen Dinge, auf die sich der Funkamateur an sich immer wieder beruft. Dass Amateurfunk auch Kommunikation und Weiterbildung auf sozial-ethnischem Niveau bedeutet, vergessen leider allzu viele bei dieser Sicht auf die Welt.

Funkamateure sind aber in der Tat Menschen, bei denen auch diese beiden Dinge (Kommunikation und Weiterbildung) hoch im Kurs stehen: Nicht selten ist es so, dass man nach einer längeren Sitzung am Funkgerät einen mehr oder weniger flüchtigen Blick (der durchaus auch mal mehrere Minuten bis Stunden dauern kann) in die Landkarte oder die modernere Variante Google Earth / Google Maps wirft, um zu erfahren, woher denn die Gesprächspartner stammen. Ok, ich gebe zu, ich tue dies nicht wirklich regelmäßig, doch gerade wenn die monatliche QSL-Kartenlieferung bei mir eintrifft und ich den Posteingang abarbeite, reizt es mich schon, genauer wissen zu wollen, aus welcher Ecke denn genau der Gegenüber von damals stammt. Das ist für mich ebenfalls Bestandteil des Hobbys.

Ich persönlich denke, wir kommen nicht dran vorbei (alleine schon wegen des politischen Drucks, der seitens der EU entstehen wird in dieser Sache), eine ELL einzuführen. Auch bin ich der Meinung, man sollte den Neueinsteigern auf diesem Niveau auch eine faire Chance geben.

Sicherlich wird es auch den ein oder anderen geben, “den man nicht haben möchte” (aus welchen Gründen auch immer)… diese werden, so ist das leider heutzutage, dies auch zu spüren bekommen – Mobbing im Hobby. Sowas solls geben, habe ich schon gehört. Entweder verlieren diese dann von selbst die Lust am Amateurfunk oder aber sie rächen sich auf ihre Weise und werden zu notorischen Störern, womit wir sicherlich auch schon bei den negativen Folgen wären, deren Entstehung und Entwicklung wir “Bestandsamateure” aber wohl zu einem nicht geringen Teil selbst in der Hand haben.

Also lasst uns die Einsteiger bitte fair behandeln und gebt ihnen eine Chance, sich zu beweisen!

Tags:, , , , ,

Verwandte Artikel

12. Okt. 2008 um 21:22 Uhr | Kommentar schreiben

Seit Mitte Mai betreibe ich auf dem DARC-Mitgliederserver mein Amateurfunkblog. Immerhin schon seit 5 Monaten jetzt. Zeit also, das Blog mal ein wenig statistisch zu betrachten und die Auswertung vorzunehmen:

Seit dem 25. Mai erhebe ich mittels Google-Analytics Daten über die Zugriffe aufs Blog. Seit dem gab es 2.657 Seitenzugriffe (2.092 eindeutige Zugriffe). Google hat für die Hauptseite, die häufig auch als Einstiegsseite verwendet wird, einen Pagerank von 2 ermittelt.

Der beliebteste Beitrag ist bisher “UCXLog, das Freeware-Logprogramm“, auf den 207 mal (153 mal eindeutig) zugegriffen wurde.Sein Google-Pagerank liegt derzeit noch bei 1.

Dem gegenüber steht der bisher unbeliebteste oder uninteressanteste Beitrag “Warum Contesting?“, bei dem bisher nur ein einziger Aufruf gezählt wurde. Google findet den Beitrag auch nicht sonderlich interessant und spart sich sogar die Berechnung eines Pageranks.

Die meisten Besucher kommen, wie soll es auch anders sein, aus dem deutschsprachigen Raum: Deutschland, Österreich und die Schweiz führen hier in genau dieser Reihenfolge mit absteigenden Besucherzahlen die Statistik an. Die durchschnittliche Verweildauer pro Besuch ist hier bei allen etwa gleich und pendelt um die 60 Sekunden herum. Interessant ist, dass die längste Verweildauer von 3:23 min von einem Australier erbracht wurde – sicherlich hat dieser nur so lange benötigt, um mein Deutsch ins Englische zu übersetzen *zwinker*. Er hatte übrigens eine Besuchertiefe von 6 Seiten – fand die Seite also Augenscheinlich interessant. Im Schnitt schauen sich meine Besucher auf der Amateurfunkseite 1,63 Seiten pro Besuch an.

Nun zur “technischen Seite” der Statistik: Der meistverwendetste Browser ist der Firefox (47,8 %) gefolgt vom Internet-Explorer (43,64 %). Den Rest teilen sich die “Minderheitenbrowser” wie Opera, Crome usw.

Der Großteil der Besucher (92,35 %) benutzen ein Windows-Betriebssystem, der Rest verwendet Linux bis auf wenige, die MacOS einsetzen.

Als Standardauflösung bei den Monitoren scheint sich 1024×768 Punkte durchgesetzt zu haben, denn 1/3 der Besucher verwenden diese. der Rest verteilt sich willkürlich auf diverse andere Auflösungsvarianten. Die höchste Bildschirmauflösung brachte übrigens ein Besucher mit 3200×1200 Bildpunkten – ich würde nur zu gerne wissen, wie die Website auf solch einem Riesenbildschirm aussieht *grins*.

Zum Abschluss noch ein Wort zur Besuchertreue: 15,46 % der Besucher seit 24. Mai sind “Wiederholungstäter”, also meiner Website treu. Das freut mich sehr, da ich sehe, dass selbst ein “Spartenblog”, welches sich mit einem Thema beschäftigt, welches nicht wirklich jedermanns Sache ist, eine gewisser Stammleserschaft erwerben kann. Interessant ist aber auch, dass neue Besucher in der Regel 1,52 Seiten besuchen. Dem gegenüber stehen 2,2 Seiten bei den Stammlesern.

Doch genug der Statistik. Ich hoffe, dass Amateurfunk-Blog wird auch weiterhin in Zukunft seine Besucher finden und Interesse für das Thema Funk wecken.

Tags:, , , ,

Verwandte Artikel

8. Sep. 2008 um 21:07 Uhr | Kommentar schreiben

… und im Grunde genommen nicht viel getan, außer zu funken. Insgesamt 405 Funkverbindungen und ein ganzer Tag (und ne ganze Nacht) ohne Schatz! Schlimm das *zwinker* aber auch irgendwo ganz ok.

Nun, der nächste Contest steht auch schon wieder vor der Tür. Dann geht’s nicht nur 24h sondern 48h … das wird richtig hart.

Tags:,

Verwandte Artikel

7. Jul. 2008 um 18:03 Uhr | Kommentar schreiben

Seit Mitte Mai etwa betreibe ich ja ein eigenes Amateurfunk-Blog auf dem Webserver des DARC. Seit dem 25. Mai zähle ich die Besucher dort mit Google Analytics und werte entsprechend für mich die Sache statistisch aus. Nicht, dass ich diese Seite jetzt großartig vermarkten möchte oder deren SEO-technische Verbreitung analysieren möchte, aber mich interessiert halt schon ab und zu mal, wieviele Besucher denn so meine Texte lesen, ob sie wieder kommen und auf welchem Weg sie zu meinem Blog gefunden haben.

Jetzt ist das Amateurfunk-Blog nicht wirklich eines, was die mördermäßigen Besucherzahlen mit sich bringt, jedoch ist es dennoch erstaunlich, dass so über die Zeit hinweg doch einige Leser den Weg zu mir finden – udn davon immerhin 1/5 immer wieder :-) Das freut mich natürlich.

Die Welt des Amateurfunks ist ja doch keine kleine, deswegen bin ich auch der Meinung, ich werde dieses Blog nach wie vor weiter fortführen und immer wieder mal mit Inhalten füllen.

Technorati : , ,

Tags:, , ,

Verwandte Artikel

13. Mai. 2008 um 17:32 Uhr | Kommentar schreiben

Heute habe ich ein neues, themenbezogenes Blog eröffnet – mein Amateurfunkblog. Diesmal nutze ich (wie in meinen Blog-Anfangstagen) den Blogger-Dienst von Google (www.blogger.com), um das Blog zu verwalten und mit Inhalt zu füllen – gehostet wird es jedoch auf dem Mitglieder-Webspace des Deutschen Amateur Radio Club (DARC) e.V.

Wie ich bereits sagte, wird es sich ausschließlich um Amateurfunk-bezogene Themen drehen, wer Lust hat, kann aber gerne mal vorbeischauen :-)

Technorati : , , ,

Tags:, , ,

Verwandte Artikel

18. Apr. 2008 um 8:38 Uhr | Kommentar schreiben

Ja, heute ist er, der Weltamateurfunktag! Wie diejenigen, die hier regelmäßig reinschauen, wissen dürften, bin auch ich einer, ein Funkamateur. Einer von vielen, von ca. 75000 in Deutschland. Das sind immerhin 0,09% der Bevölkerung Deutschlands! Ok, das sind nicht gerade viel, aber immerhin :-)

Was macht einen Funkamateuren nun aus? Seine Liebe zur Technik, hier besonders der Funktechnik. Er bastelt gerne, experimentiert gerne. Er ist kontaktfreudig (schließlich redet er mit wildfremden Personen ohne sie jemals gesehen zu haben oder die Chance zu haben, sie in absehbarer Zeit überhaupt mal zu Gesicht zu bekommen!).

Wer genaueres zu dem Thema Amateurfunk wissen möchte, findet sicherlich auf der Seite der AKAFUNK Informationen, die weiterhelfen. Ich möchte hier heute nur kurz darauf hinweisen, dass heute Weltamateurfunktag ist :-)

73, Kim, dg9vh

Technorati : ,

Tags:, ,

Verwandte Artikel

Seite 3 von 151234510...Letzte »

Suche

Folge mir!

Just Twittered

Posting tweet...

Powered by Twitter Tools

Hier lese ich mit

Buttons

Meta

Switch to our mobile site