Es ist jetzt fast 3 Jahre her dass ich das SOTA-Programm im Saarland etablieren wollte – heute ist der Tag gekommen, an dem ich offiziell die Akten das letzte Mal in den Schrank stelle und mit dem Thema abschließe.
2005 im September war die allererste SOTA-Aktivierung im Saarland, seit dem sind es recht wenige gewesen, die ihr folgten, jedoch war es immer wieder schön zu sehen, dass es den Aktivierern Spaß machte. Es hätte was werden können – dachte ich mir.
Dann folgte in diesem Frühjahr das Erwachen: Das Management-Team in England stellte neue Regeln auf, nach denen die Gipfel erfasst werden sollten. Früher galt es, dass eine Höhendifferenz zum Umland von 150m gegeben sein musste, um einen Berg als SOTA-Gipfel listbar zu machen, heute wird die so genannte “Schartenhöhe” (Prominenz) eines Berges herbeigezogen, die 100m betragen muss. Im Saarland bedeutet dies, dass von den 73 Gipfeln, die gelistet wurden in mühevoller Kleinarbeit, nun mehr nur noch sehr wenige über bleiben würden. Diese drastische Reduktion der Anzahl aktivierbarer Gipfel im Saarland führt mich dazu, dass ich selbst es nicht mehr einsehe, dieses Programm weiter im Saarland voran zu treiben – es wäre eine Farce!
Aus genau diesem Grund, nämlich dass das Programm “SOTA” im Saarland durch diese Sache eher einen Rückschlag erleidet, als dass es nach vorne gebracht wird, habe ich heute Morgen meinen Rücktritt als Regionalmanager des Saarlandes bekannt gegeben, jedoch meine prinzipielle Bereitschaft, noch bis zum Jahresende als Jugendpokalauswerter tätig zu bleiben.
Was die Gipfelliste im Saarland betrifft, bleiben die Gipfel, so der Stand heute, noch bis zum Jahresende gelistet – erst dann ist das reguläre Gipfellisten-Update angesetzt. Wer also im Saarland noch SOTA-Gipfel aktivieren möchte, sollte dies in diesem Jahr noch tun – nächstes Jahr wird es wohl keine Gipfel mehr im Saarland geben, die für SOTA gewertet werden.
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die SOTA im Saarland weitergebracht haben, die Jugendgruppen, die im Saarland fleißig am Jugendpokal teilnahmen und bei allen Helfern, die mir zuarbeiteten, als es darum ging, innerhalb weniger Monate die Gipfelliste auf die Beine zu stellen.
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