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3. Apr. 2008 um 11:54 Uhr | Kommentar schreiben

Es ist jetzt fast 3 Jahre her dass ich das SOTA-Programm im Saarland etablieren wollte – heute ist der Tag gekommen, an dem ich offiziell die Akten das letzte Mal in den Schrank stelle und mit dem Thema abschließe.

2005 im September war die allererste SOTA-Aktivierung im Saarland, seit dem sind es recht wenige gewesen, die ihr folgten, jedoch war es immer wieder schön zu sehen, dass es den Aktivierern Spaß machte. Es hätte was werden können – dachte ich mir.

Dann folgte in diesem Frühjahr das Erwachen: Das Management-Team in England stellte neue Regeln auf, nach denen die Gipfel erfasst werden sollten. Früher galt es, dass eine Höhendifferenz zum Umland von 150m gegeben sein musste, um einen Berg als SOTA-Gipfel listbar zu machen, heute wird die so genannte “Schartenhöhe” (Prominenz) eines Berges herbeigezogen, die 100m betragen muss. Im Saarland bedeutet dies, dass von den 73 Gipfeln, die gelistet wurden in mühevoller Kleinarbeit, nun mehr nur noch sehr wenige über bleiben würden. Diese drastische Reduktion der Anzahl aktivierbarer Gipfel im Saarland führt mich dazu, dass ich selbst es nicht mehr einsehe, dieses Programm weiter im Saarland voran zu treiben – es wäre eine Farce!

Aus genau diesem Grund, nämlich dass das Programm “SOTA” im Saarland durch diese Sache eher einen Rückschlag erleidet, als dass es nach vorne gebracht wird, habe ich heute Morgen meinen Rücktritt als Regionalmanager des Saarlandes bekannt gegeben, jedoch meine prinzipielle Bereitschaft, noch bis zum Jahresende als Jugendpokalauswerter tätig zu bleiben.

Was die Gipfelliste im Saarland betrifft, bleiben die Gipfel, so der Stand heute, noch bis zum Jahresende gelistet – erst dann ist das reguläre Gipfellisten-Update angesetzt. Wer also im Saarland noch SOTA-Gipfel aktivieren möchte, sollte dies in diesem Jahr noch tun – nächstes Jahr wird es wohl keine Gipfel mehr im Saarland geben, die für SOTA gewertet werden.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die SOTA im Saarland weitergebracht haben, die Jugendgruppen, die im Saarland fleißig am Jugendpokal teilnahmen und bei allen Helfern, die mir zuarbeiteten, als es darum ging, innerhalb weniger Monate die Gipfelliste auf die Beine zu stellen.

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25. Mrz. 2008 um 17:24 Uhr | Kommentar schreiben

Ich habe ja bereits darüber geschrieben, dass ich einen Vortrag auf der Illinger Tagung 2008 hielt. Hier gibt es jetzt eine PDF-Datei mit den Powerpoint-Folien zum Vortrag. Contesting – Folien

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17. Mrz. 2008 um 9:55 Uhr | Kommentar schreiben

Es war wohl anfang der 90er Jahre, als ich mich das erste Mal mit dem Thema Amateurfunk auseinander setzte. Damals war ich noch Kunde unserer örtlichen Stadtbücherei und leihte mir dort regelmäßig Bücher – Hauptsächlich Computer-Literatur oder elektronische Bastelbücher, da ich damals schon ziemlich der Lötfreak war. An ein besonderes Buch kann ich mich jedoch nur noch vom Inhalt her erinnern, wüsste aber gerne den Titel und den Autor des Buches, da ich eigentlich dieses Buch ausschlaggebend dafür verantwortlich mache, dass ich heute Funkamateur bin.

Zum Inhalt:

Irgendwie erinnere ich mich noch daran, dass es inhaltlich eine Erzählung eines Menschen war, der in dem Buch schilderte, wie er zum Amateurfunk kam und wie sein Werdegang innerhalb des Hobbys war. Angefangen hat die Geschichte glaube ich damals damit, dass er wohl im Urlaub an einem See war. Er selbst war damals schon CB-Funker (also “Hobby-Funker” ohne jeden Nachweis technischen Verständnisses *grins* – ich werde bestimmt jetzt einen auf den Deckel bekommen). Er erzählt, wie er am Ufer jemanden mit einem Handfunkgerät sieht, der sich angeregt mit seinem Gesprächspartner über das Wetter und die Landschaft unterhält. Er selbst versucht mit seinem Funkgerät herauszufinden, auf welchem der vielen Kanäle des Gerätes denn das Gespräch abläuft – kann jedoch nix finden.

Er nimmt also allen Mut zusammen und geht zu dem anderen Funker hin und fragt ihn – es kommt raus, dass das besagte Gerät ein Amateurfunk-Gerät ist, der Betroffe also Funkamateur ist und sich gerade (ich glaube über das Zugspitz-Relais?) mit seinem Freund in München unterhält.

Diese Begebenheit war für unseren Protagonisten des Buches wohl dann der Ausschlaggebende Punkt, sich mit dem Thema Amateurfunk auseinander zu setzen – er macht die Lizenzprüfung, bekommt anfangs ein UKW-Funkgerät von einem Vereinskameraden geliehen, kauft sich dann nach und nach eine eigene Anlage, stockt in seiner Lizenz auf und besiedelt die Kurzwelle.

Das Buch war damals für mich im Alter von 15/16 sehr faszinierend und hat in mir den Willen geweckt, auch irgendwann selbst Funkamateur zu werden. Und jetzt bin ich in einem Alter, wo ich eben genau auf der Suche nach diesem Buch bin *grins*.

Also: Wer hat sachdienliche Hinweise zu diesem Buch? Wer kennt evtl. den Titel und Autor?

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16. Mrz. 2008 um 16:10 Uhr | Kommentar schreiben

Heute habe ich auf der Illinger Tagung, einer Veranstaltung des Ortsverbandes Illingen des DARC e.V., einen Vortrag über das Thema “Contesting in einer Multiumgebung” gehalten. Im Grunde ging es in dem einstündigen Vortrag um das Contest-Logging-Programm “N1MM“, welches kostenlos im Internet downloadbar ist und für Funkamateure ein perfektes Tool zur Abwicklung eines Contestes darstellt.

Bestückt mit einem Notebook, der dazugehörigen Installation des Programms und einigen Videos konnte ich einen überschaubaren Kreis interessierter Funkamateure das Thema Contesting näherbringen und offene Fragen beantworten. Jetzt ist halt nur noch die Frage, wieviele ich von dieser Truppe auch für das Contesting im Allgemeinen begeistern konnte… das wird man hoffentlich beim nächsten Contest im Herbst feststellen können :-)

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2. Mrz. 2008 um 13:22 Uhr | Kommentar schreiben

Heute war es so weit – ich setzte mein erstes 24 GHz-Signal in die Luft. Es war zwar nicht mein Equipment, welches ich dazu nutzte, aber das war in dem Moment egal :-) Hier einen herzlichen Dank an DH1VY für das Mikrofon und an DK3IK, der als QSO-Partner diente :-)

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18. Jan. 2008 um 10:06 Uhr | Kommentar schreiben

Dieter Petereit schreibt in einem Artikel seines Blogs über diese berühmt-berüchtigten dLan-Steckdosen-Lan-Adapter. Zur Erläuterung: Hierbei handelt es sich um steckernetzteilgroße Geräte, die man zum einen per LAN oder USB an einen Rechner anschließen kann und zum anderen in die Steckdose steckt, um hier über die Stromversorgungs-Verkabelung im Haus Datenübertragungen ähnlich wie per WLAN oder herkömmlichem Drahtnetzwerk vorzunehmen. Im Grunde eine tolle Idee, wenn es a) zuverlässig funktionieren würde (was es nach Dieters Bericht ja nicht tut) und b) nicht so eine “Frequenzverschmutzung” mit sich bringen würde.

Technisch gesehen arbeiten diese Geräte nämlich im Kurzwellenbereich, sprich in einem breiten Spektrum irgendwo zwischen 1 und 30 MHz. Dass diese Teile nicht ganz unbedenklich sind, kann man z.B. in den Links des entsprechenden Wikipediabeitrags finden. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, diese Teile sind grausam!

Wird solch eine Technik in einem Haus zur Datenübertragung eingesetzt, ist der komplette Kurzwellenbereich weder für Amateurfunkzwecke noch zum regulären Radiohören nutzbar!

Auch wenn jetzt Stimmen laut werden dürften: “Wer hört denn noch auf Kurzwelle Radio?” – das ist zum einen doch ganz egal, wer das tut und ob das noch viele tun – es ist schlicht eine Frechheit mit unzulänglicher Technik, die zudem kaum was taugt, einem den Kurzwellengenuss und damit die Möglichkeit, sein Hobby auszuüben, zu nehmen.

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