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12. Jan. 2008 um 21:00 Uhr | Kommentar schreiben

Ja, es ist wieder so weit, der Kerl schreibt wieder seltsame Texte über komische Wettbewerbe. Kurz zusammengefasst: Gleiches Spiel wie vergangenes Jahr: Ende des Monats ist wieder der CQ Worldwide 160 Contest mit seinem CW-Teil, Ende Februar dann der SSB Teil.

Da ich aber immer wieder darauf angesprochen werde, was den überhaupt bei so einem Contest passiert und wie denn solche Funkverbindungen in einem solchen Contest ablaufen, werde ich jetzt an dieser Stelle mal erläutern, wie eine Contest-Verbindung läuft.

Zunächst einmal nehmen wir an, mein Rufzeichen wäre DA3A (Delta Alfa Three Alfa) und das Rufzeichen der anrufenden Station wäre PJ4E (Papa Japan Four Echo). Wir nehmen ebenfalls an, ich wäre die Station, die auf irgendeiner Frequenz sitzt und auf Anrufe wartet. Dieses Warten signalisiere ich mit folgender Aussendung:

(DA3A): “CQ Contest CQ Contest Delta Alfa 3 Alfa Delta Alfa 3 Alfa Contest”

Nun antwortet mir die oben genannte Station mit ihrem Rufzeichen:

(PJ4E): “Papa Japan 4 Echo”

Diesen Anruf quittiere ich mit dem sogenannten “Exchange”, also dem Austausch von einer Zahlenfolge (59) und (im Januar/Februar) mit meinem Landeskenner “Delta Lima” (DL = Deutschland). Im Video unten handelt es sich um einen anderen Contest, hier wurden keine Landeskenner, sondern CQ-Zonennummern ausgetauscht. Ich antworte also folgendermaßen:

(DA3A): “Papa Japan 4 Echo, Five Nine Delta Lima”

Worauf hin mir die Gegenstation ihren Exchange übermittelt und mit einem “73″ (=Viele Grüße) die Verbindung beendet:

(PJ4E): “Five Nine Papa Juliette Seventy Three”

Hierauf hin starte ich eine neue Anrufschleife, die ich mit dem “73″ an meinen Gesprächspartner einleite:

(DA3A):”Seventy Three, Delta Alfa 3 Alfa, Delta Alfa 3 Alfa Contest”

An dieser Stelle geht das Spiel von neuem los. Wie so etwas “in real life” aussieht, kann man nachfolgendem Youtube-Video sehr anschaulich entnehmen:

[youtube tn0dyKKqWm0]

Das Ganze geht natürlich auch in der Betriebsart “CW”, also Morsetelegraphie. das nun folgende Youtube-Video zeigt recht anschaulich, welche Tonkulisse sich bieten kann. Es zeigt aber auch den Bildschirm eines Programmes, dessen Aussehen des von uns benutzten Log-Programms sehr ähnlich ist, so dass man quasi sich “reinfühlen” kann, wie es ist. Der Ton ist übrigens nur simuliert, stammt also aus dem PC, kommt aber den realen Umständen verdächtig nahe:

[youtube uNhQztoHjKY]

Jetzt frage bitte niemand nach dem Sinn :-) Wie mit allen Hobby-Sachen ist auch in diesem Fall diese Frage eine Frage, die man nicht stellen sollte.

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4. Jan. 2008 um 11:39 Uhr | Kommentar schreiben

Amateurfunk-Gerät - Quelle: FreePhotos.comHäufig werde ich von Freunden und Bekannten, aber auch von fremden Menschen, die “irgendwie” mitbekommen haben, dass ich Funkamateur bin, gefragt, ob das Hobby denn viele betreiben und ob darunter auch Leute sind, die man kennt (also berühmte Menschen oder Prominente).

Dieses Thema ist eines meiner Lieblingsthemen, wenn es um den Amateurfunk geht, denn anhand dessen lässt sich sehr gut zeigen, dass die Funkerei nicht nur eine Sache für Männer ist, die, vergleichbar mit dem Image, welches Linux-Nutzer früher hatten, irgendwie seltsam aussehen und nur hinter ihren Bastelkisten verschwinden. Es gibt eine ganze Reihe national und international bekannter Persönlichkeiten, die (mehr oder weniger aktiv) das Hobby Amateurfunk pflegen.

Neben vielen Astronauten und Kosmonauten (die, wenn man sich die Liste der Astronauten und Kosmonauten generell mal genauer anschaut fast alle irgendwie Funkamateure waren), gibt es viele Rundfunk-Leute oder z.B. auch einen Politiker. Um einfach ein paar Namen zu nennen: Thomas Reiter (DF4TR), Friedrich Merz (DK7DQ), Elke Herrmann (DC1VU). Aber nicht nur in Deutschland gibt es berühmte Funkamateure, auch international sind sie sehr stark vertreten. Hier kann man neben den oben genannten Berufsgruppen auch Könige und Landesfürsten finden, die dieses Hobby betreiben: König Juan Carlos I. (EA0JC), Prinz Alberto Grimaldi von Monaco (3A0AG), König Bhumibol Adulyadej (HS1A).

Man erkennt also schon, dass Amateurfunk ein Hobby ist, welches sich quer durch die Gesellschaftsschichten finden lässt und welches gemeinsame Interessen, nämlich die Freude an der Technik, Völkerverbindung, Freundschaften über tausende Kilometer hinweg und den Willen, friedvoll miteinander auszukommen in den Mittelpunkt stellt.

Wer mehr zu diesem Thema Amateurfunk erfahren möchte, kann sich ja mal verschiedene Webseiten von mehr oder weniger bekannten Funkamateuren anschauen:

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3. Jan. 2008 um 13:47 Uhr | Kommentar schreiben

In der Silvester-Sondersendung des Computer-Club 2 behandeln Wolfgang Back, Wolfgang Rudolf und ihr Studiogast Ulfried Ueberschar das Thema Amateurfunk in einer 60 minütigen Sendung. Neben vielen Audiobeispielen zu den verschiedenen Betriebsarten und Besonderheiten gibt es wirklich sehr gute Informationen zum Amateurfunk an sich.

So werden unter anderem auch die ein oder andere Anekdote zum Besten gegeben, aber auch das Thema Amateurfunk und Störungen wird behandelt.

Generell gesehen also wieder einmal eine sehr gelungene Sendung und sicherlich eine Sache, die dem Hobby dient.

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4. Dez. 2007 um 19:01 Uhr | Kommentar schreiben

Da ich jetzt doch längere Zeit keine eigene Aktivierung mehr im SOTA-Bereich gemacht habe, kam mir der Gedanke, dies vielleicht doch im nächsten Jahr, wenn die Saison wieder begonnen hat, zu intensivieren. Jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie verstaut man den ganzen Kram, den man so braucht? Funkgerät, Antenne, Akkupack und Antennentuner brauchen halt schon so bissel Platz. Bisher bin ich immer mit solchen Baumwoll-Einkaufstaschen losgezogen, in der einen den Transceiver mit Akkupack, in der anderen den Antennenkram mit Tuner, doch auf Dauer ist das auch für mich keine Lösung, weil ich eben doch SOTA-Konform die letzten Meter mit Muskelkraft hinter mich bringe (vergleiche hier einfach mal die SOTA-Regularien) was dann bedeutet, dass ich eben doch mehr als nur 20 m mit den Taschen unterwegs bin. Das sieht zwar auf der einen Seite witzig aus, aber schneidet doch ziemlich in die Schultern, wenn man die Taschen so richtig voll hat.

Bei meiner Suche nach passenden Rucksäcken bin ich auf das Rucksack-Center gestoßen, wo ich mich auch ein wenig umgeschaut habe nach passenden Taschen.

Anforderungen für eine SOTA-taugliche Tasche wären ja, dass sie einige verschiedene Fächer aber auch viel Platz bietet, um den ganzen Kram unterzubringen. Stabil sollte sie aber auch sein. Auf meiner Suche bin ich jetzt über die Rucksäcke und Taschen von Dakine gestolpert, wo mir irgendwie dieser ganz besonders gefällt, weil er auch verschiedene “Gadgets” bietet, die auf einer Wanderung zum Gipfel ganz erleichternd und angenehm sein könnten.

Er hat einiges an Platz, viele nützliche Fächer und bietet sicherlich auch entsprechenden Tragekomfort.

Nun, jetzt kommt ja demnächst Weihnachten und danach dürfte vielleicht auch ein wenig Kleingeld über sein, um vielleicht den Wunsch noch zu erfüllen… na, mal sehen. Vielleicht seh ich das aber in einigen Tagen auch wieder alles ganz anders *zwinker* und denke mir: “Soll der Berg doch Berg sein – ich bleib daheim!”.

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23. Nov. 2007 um 10:13 Uhr | Kommentar schreiben

Dieses Wochenende sollten Funkamateure aller Länder unbedingt über die Kurzwellenbänder drehen und ein paar Punkte im CQ Worldwide-Contest verteilen. Dieses Wochenende stehen 48 Stunden CW (also Morsen) an, die sicherlich wieder harte Anforderungen an Mensch und Material stellen.

Wir sind in diesem Jahr auch wieder mit dabei – unter dem bekannten Rufzeichen DA3A. Also: See you in contest!

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20. Nov. 2007 um 11:49 Uhr | Kommentar schreiben

Als Funkamateur bin ich ja immer wieder mit technischen Experimenten befasst. Eines dieser Experimente nennt sich “APRS” (Automatic Position Reporting System), welches ich schon mal hier beschrieben hatte. Im Grunde ganz einfach: Ich habe im Auto ein Funkgerät, welches an einem “Minicomputer” angeschlossen ist, der das Funkgerät dazu veranlasst, in zeitlich verschiedenen Abständen (abhängig vom Bewegungszustand des Fahrzeugs) die Positionsdaten auszusenden, die der Kasten per GPS misst.

Jetzt nutze ich zur Positionsbestimmung eine herkömmliche PS/2-GPS-Maus, die bekanntlich ja auch ihre Messfehler haben kann, abhängig von der aktuellen Empfangssituation der versorgenden Sateliten. Interessanterweise können diese Messfehler dazu führen, dass ein eigentlich stehendes Fahrzeug wild umherspringt, wie man diesem Datenmitschnitt (bzw. auch der Karte, wenn man mal in nördliche Richtung die Linie verfolgt, die man sieht) entnehmen kann. Ich versichere hiermit, dass mein Auto definitiv nicht auf irgendwelchen Balkonen parkte und ich auch nicht das Auto mitten in den Wald stellte, der sich auf dem “Brennenden Berg” befindet *g*. Messfehler eben.

Die Messfehler kommen wohl übrigens daher, weil ich in einer Talsenke wohne und daher häufiger nur mit 3 – 4 GPS-Satelliten auf dem Parkplatz versorgt werde. Hier können nun kleinere Messfehler im Sekundenbereich Bewegungen in 20-30m Entfernung hervorrufen :-) Vielleicht sollte ich über eine Messfehlerkompensation mittels eines UKW oder Mittelwellensenders nachdenken *g* Simon kann mir da sicherlich die notwendigen Geräte zu besorgen *kicher*

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