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18. Aug. 2006 um 7:19 Uhr | Kommentar schreiben

Nun hat sich die Bundesregierung tatsächlich mal öffentlich dazu geäußert: Man ist bereit, Marine-Truppen ins Nah-Ost-Krisengebiet zu senden – zum Schutz von Hilfstransporten und um Waffenschiebereien auf dem See-Weg zu verhindern.

Nüchtern betrachtet, können unsere Jungs sich dann also auf ein ruhiges Leben einstellen, denn eigentlich sind die Gefahren woanders: Richtig gefährlich wird es wohl eher für Bodentruppen, die im Land und an den Grenzen ihren Dienst versehen müssen. Auf hoher See dürfte das Gefahrenpotential eher gering sein – von natürlichen Gefahren, die jeder Hochsee-Einsatz mit sich bringt, mal abgesehen.

Warum ich so zuversichtlich bin? Waffenschmuggel hat in der Vergangenheit und wird wohl auch in Zukunft schon immer auf dem Landwege stattgefunden – aus diesem Grunde wird wohl der See-Weg rein für Hilfstransporte genutzt werden. Und welche der Kriegsparteien im nahen Osten würde einen Hilfstransport auf dem Seeweg überfallen? Wenn wir uns einmal die Lage des Libanon anschauen, stellen wir fest, Syrien grenzt im kompletten Osten an den Libanon – ohne irgendwelche See-Wege dazwischen. Israel geht es mit seiner südlichen Lage ähnlich. Schmuggler werden wohl also eher den unwegsamen und schlecht einsehbaren Landweg nehmen, da man sich hier in Schluchten und Kanten besser verstecken kann, als auf offener See mit einem Schiff schon aus Kilometer Entfernung gesehen zu werden. Klingt logisch, oder?

Warten wir aber einfach mal ab, wie die UNO-Resolution 1701 schlussendlich umgesetzt wird – die Truppengeberkonferenz berät ja derzeit noch und wird sich irgendwie auch nicht so richtig einig.

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17. Aug. 2006 um 11:31 Uhr | Kommentar schreiben

Da streiten sich die Experten – oder, sie tun es eben nicht, denn wie man z.B. im Handelsblatt lesen kann, einigten sich kürzlich darauf, wie der Eintrag für das Verb “googeln” im Duden auszusehen hätte. Derzeit ist in den verbreiteten Versionen des Duden zu lesen “im Internet, besonders in Google suchen”, was jedoch jetzt zu “mit Google im Internet suchen” korrigiert wurde. Grund hierfür sind wiedermal Ängste um Markenrechte.

Welch einen Wandel die deutsche Sprache doch in den letzten 20 Jahren so über sich ergehen lassen musste. Googelt (Verzeihung) man mal nach “Deutsche Sprache im Wandel”, findet man einige interessante Webseiten zu diesem Thema. Aber zur Beruhigung: man findet auch einige interessante Links, wenn man aolt, yahoot oder fireballt.

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15. Aug. 2006 um 21:50 Uhr | Kommentar schreiben

Achtung, es geht wieder um das Thema Funk! – Aber nicht nur. Das Thema lautet: Echolink.

Was haben wir uns nun darunter vorzustellen? Nun, Echolink ist ein Software-/Hardware-System welches es ermöglicht, Amateurfunkstellen per Internet miteinander zu vernetzen. Dies können sog. Relais-Stationen sein, also automatische Umsetzer, die auf exponierten Standorten angebracht sind, es können aber auch einfache Amateurfunkstellen sein, die das Signal einfach ohne großartige Technik in den Äther geben.

Warum mache ich dieses System nun zum Thema? Nun, ähnlich wie mit den elektronischen QSL-Karten sind auch diese Echolink-Anbindungen bei einigen Funkamateuren verpöhnt oder nicht gerne gesehen, da sie der Meinung sind, es wäre kein echter Amateurfunk. Doch wer sich unter diesem Link mal die genauere Definition anschaut, wie der Amateurfunkdienst definiert ist, der wird feststellen: Hier wird experimentiert – technisch und wissenschaftlich!

Aus genau diesem Grunde wählte ich die Erweiterung der Überschrift “Konvergenz der Dienste”, was ins Deutsche übersetzt soviel bedeutet wie: Verschmelzung der Dienste… Internet und Amateurfunk werden eins, sind aber für sich immernoch klar getrennt! Denn: Ins Echolink-System kommt man nur, wenn man entsprechende Software installiert und sich als legitimer Funkamateur ausweisen kann (näheres siehe Echolink-Homepage).

Sicherlich ist Echolink auch wieder nur eine weitere Spielerei im Amateurfunk, also soll man doch denen, die es wollen, ihren Spass lassen – die anderen dürfen ja auch gerne das tun und lassen, was sie wollen!

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13. Aug. 2006 um 8:28 Uhr | Kommentar schreiben

Aus dem Titel heraus ist für den normalsterblichen Leser nicht ganz klar, worum es nun geht, das sehe ich ein. Kurz erklärt: Es geht wieder um Amateurfunk. Hierbei werden seit Beginn der Funkverbindungen auf diesem Sektor sogenannte “Bestätigungskarten” verschickt, die als schriftliches Dokument die Funkverbindung bestätigen sollen.

Diese meist sehr farbenfroh gestalteten Karten im Postkartenformat haben seit Jahren “Konkurenz” durch ein System erhalten, welches nun auf elektronischem Wege QSL-Karten via Internet verschickt. Wobei verschicken hier das falsche Wort ist, es wird eine zentrale Datenbank gepflegt, in der beide Teilnehmer entsprechend die Verbindung eintragen und dafür jeweils virtuell eine Bestätigung ausstellen.

Unter den deutschen Funkamateuren ist dieses System teilweise noch sehr umstritten, da es mit der traditionellen Art bricht. International setzt sich jedoch die Nutzung von http://www.eqsl.cc immer mehr durch. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • kürzere Wartezeien
  • keine Papierkarten, die daheim nur im Schuhkarton verstauben
  • unkompliziertes Award-Management, da bereits alles in einer Datenbank vorhanden ist und ausgewertet wird

Nachteile sehen die Freunde der traditionellen Art der Übermittlung darin, dass man sich z.B. komplett in die Abhängigkeit des Dienstleisters eqsl.cc gibt, was die Aufbewahrung und Auswertung der QSL-Karten angeht. Ausserdem würden diese Karten von sehr vielen Diplom- und Award-Programmen nicht akzeptiert.

Hier herrscht also noch viel Diskussionsbedarf – meine Meinung hierzu: Man sollte sich dem Fortschritt nicht unbedingt in den Weg werfen!

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12. Aug. 2006 um 11:52 Uhr | Kommentar schreiben

Gestern abend war es wiedermal so weit: Ich hätte am liebsten meine Katze verbannt! Grund dafür war folgende Begebenheit:

Auf meinem Wohnzimmerschrank hatte ich immer eine “Rosine Wachtmeister”-Katze sitzen. Bis gestern Abend. Meine echte Katze schaffte es nämlich, diese Porzellan-Katze, ein Geschenk meiner Eltern zum Einzug in die Wohnung, vom Schrank zu fegen!

Dass die Katze das nicht absichtlich machte, scheint wohl klar, jedoch bekam sie dennoch ihre “Standpauke” zu dem Sachverhalt gehalten, damit sie merkt, dass sie sowas in Zukunft nicht tun soll.

Jetzt gab es eben viele Scherben auf dem Teppischboden – aber: Scherben bringen bekanntlich Glück!

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11. Aug. 2006 um 9:42 Uhr | Kommentar schreiben

Viele Computernutzer stellen sich die Frage “Soll nun Windows oder Linux auf den neuen Rechner installiert werden?”. Es gibt ganze Bücher über dieses Thema, die das eine oder andere Betriebssystem in den Vordergrund stellen und damit zum Ausdruck bringen: Dieses Betriebssystem ist das Non-Plus-Ultra!

Doch schauen wir uns einfach mal die Realität an, wie sie ist (wie sie schon seit Jahren ist und wie sie wohl dummerweise in den nächsten Jahren nach wie vor sein wird):

Es gibt zum einen “den Marktführer” Windows. Windows ist ein recht einfach zu installierendes Betriebssystem mit relativ wenig Aufwand zu erweitern und wenn neue Hardware hinzu kommt, relativ umgänglich mit dieser – es bindet sie meist vollautomatisch ein, so dass nur noch wenige Handgriffe für den Benutzer übrig bleiben.

Windows ist daher für den unbedarften Computernutzer das Betriebssystem der ersten Wahl, weil er sich nicht mit dem Computer an sich befassen muss, sondern seine Problemstellungen mit dem Computer lösen kann.

Linux stellt das andere “große Lager” dar – jedoch auch für eine andere Benutzerschicht. Linux ist weniger geeignet für den Computereinsteiger (wenn dieser alleine auf sich gestellt ist), sondern eher für den “Profi”. Die Installation von Software und Hardware geht nicht ganz so einfach von der Hand, wie unter Windows. Linux hat jedoch den Vorteil, dass es den Ruf einer gewissen “Sicherheit” genießt.

Doch wie ist es nun um die Sicherheit gestellt? Faktisch gesehen (wenn man einschlägige Webseiten beobachtet) ist es so, dass sich die entdeckten und ausgenutzten Fehler in Windows und Linux die Waage halten. Als verantwortungsvoller Benutzer ist man also bei beiden Betriebssystemen regelmäßig gefragt, diese Fehler mittels Updates aus der Welt zu schaffen.

Was die Laufzeitstabilität angeht, so frisst heutzutage kein Betriebssystem dem anderen das Brot weg – beide zeigen sich abhängig von der Hardware als stabile Sache. Sollte es zu Systeminstabilitäten kommen, ist dies in 90% der Fälle bei beiden Betriebssystemen auf ein Hardwareproblem zurückzuführen.

Doch der Benutzer will ja nicht mit dem Betriebssystem an sich glücklich werden, sondern der Grund, weshalb sich der Benutzer vor den Rechner setzt, ist doch, dass er eine Problemstellung mit Hilfe des Computers bewältigen möchte – und hier zeigt sich, wo die Probleme sind:

Die Softwareauswahl für Windows ist nach wie vor einfach größer als die für Linux. Es gibt für Standardfälle wie Bildbearbeitung, Textverarbeitung und andere Office-Fälle zwar unter Linux Programme, die den Standardprogrammen unter Windows in nichts nachstehen, aber gerade was Spezialfälle angeht, findet man meist unter Linux nicht so ganz das Mittel, was einen wirklich glücklich macht.

Ich möchte mit diesem Beitrag Linux gegenüber Windows nicht schlecht machen, aber ich möchte kreative Köpfe anregen, etwas gegen diesen Zustand zu tun! Linux ist meiner persönlichen Meinung trotz all seiner Vorzüge einfach noch nicht “schreibtischtauglich” für den Normalanwender.

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